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Mutti ich komm zurück! :-)

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14. September 2008, 12:00
Time left
70 days
13 hours
34 minutes
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Neue Fotos sind online...
Geschrieben von Stephan   

Nachdem ich nun sträflicher Weise nicht so recht dazukomme, ein paar Berichte zu schreiben, habe ich wenigstens die schönsten Fotos zusammengesucht und in die Fotogalerie gestellt. Folgende Alben sind neu:

  • Sanya
  • Hong Kong
  • Yangtze-Cruise

Ich hoffe, dass die Bilder trotzdem zeigen, dass es mir gut geht. Wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch einfach bei mir. Inzwischen werde ich doch mal versuchen, den einen oder anderen Bericht anzufertigen.

Letzte Aktualisierung ( Monday, 23. June 2008 )
 
Sanya auf Hainan
Geschrieben von Stephan   

Sanya

Nachdem wir uns erst vor einer Woche die Hacken auf dem Yellow Mountain wundgelaufen haben, brauchte ich unbedingt 4 Tage Urlaub in Sanya. Beim sog. Company Outing war ich mit den meisten Deutschen Kollegen und ca. 90 Chinesen unterwegs. Zu Beginn hat sich gleich einmal der geplante Abflug etwas verspätet, was die Stimmung aber nicht drücken konnte. Als dann in der Wartehalle des Flughafens endlich unser Flug aufgerufen wurde, ging ein tierischer Lärm los und alle Chinesen sind im Laufschritt zur Abfertigung gerannt. Das war ein Bild für die Götter und ich habe mich etwas geärgert, dass ich keine Videokamera dabei habe. Unsere Ankunft war dann 1.30 Uhr morgens bei ca. 25°C und nach einem kleinen Bierchen an der Hotelbar ging es dann endlich zur Bettruhe - wie immer 4.00 o’clock in the morning.

Hotel

Tag 1 – Donnerstag

Am ersten Morgen wurde ich mit einem Wahnsinnsblick aus dem Fester begrüßt: das chinesische Meer vor Sanya. Das Frühstück im 5 Sterne Hotel war gut und auch der europäische Magen konnte etwas Essbares finden. Nach dem Frühstück haben wir eine Tour zum „Ende des Himmels“ (End of heaven) gemacht – zu sehen waren zwei große Felsen: TOLL!

Aber der Strand war zumindest super schön und mit einer frischen Kokusnuss in der Hand lies es sich ganz gut aushalten. Mittags waren wir in einem Buddah-Tempel, wo es ein leckeres, vegetarisches Essen gab (sehr zu empfehlen!). Direkt aus der Assiette gab es undefinierbares. Der Tempel selbst ist jedoch eine sehr schön angelegte Anlage, welche man zu Fuß oder standesgemäß mit der Touribahn (Chinesen wollen nicht laufen!) besichtigen kann. Abends hatten wir dann eine große Dinner-Party am Strand. Das Essen war so ausgefallen, dass wir später noch einen Snack im Hotel genossen haben. Ich sage nur Hühnerkopf und -fuß, Krebse (welche aber geschmacklich gut sind), Suppe mit allem drin, usw.. Dennoch, die „Party“ war super, denn Chinesen können wirklich gut feiern und Spaß haben. Ob unsere eigenen Spiele wirklich gut angekommen sind, weiß ich nicht und will ich lieber auch nicht wissen. Abends nach einem angenehmen Beisammensein ging es dann abermals gegen 4.00 Uhr zu Bett.

3 Sterne Klo...

 

 

Tag 2 – Freitag

Diesmal ging der Tag gemütlich los. Nach dem Essen waren wir am Strand spazieren und wie sollte es anderes sein, natürlich bin auch ich einmal in die Fluten gesprungen. Die Wellen hier (kurz vor dem Taifun) waren der Hammer und haben einen heiden Spaß gemacht, wobei der Bademeister uns dann doch gebeten hat, dass Wasser zu meiden. Im Gegensatz zu den russischen Gästen, haben wir dieser Aufforderung lieber Folge geleistet. Mittags gab es ein leckeres, chinesisches 4-Sterne-Essen. Da es in dem Lokal so toll gerochen hat und mir die Fliegen mein Essen streitig machen wollten, habe ich mich aus Sicherheitsgründen dafür entschieden gar nichts anzurühren, was mir einige komische Blicke der Tischnachbarn eingebracht hat. (Am Nachmittag haben wir erfahren, dass einer der Kollegen sich in eben diesem Restaurant eine Fischvergiftung geholt hat, was mit einem eintägigen Krankenhausaufenthalt vergütet wurde. Soviel dazu…) Als wir danach dann noch mal in die Stadt gefahren sind, habe ich meinen kleinen Hunger in einem Lokal gestillt, wo es preiswert, nahrhaft und gesund (MC Donald) war. J Anschließend waren wir in Sanya City und ich habe für Kristin was Kleines gekauft – was wird hier natürlich noch nicht verraten! Ich selbst habe mich natürlich auch nicht vergessen und mich reichlich beschenkt. Eine echte Rolex beim einzigen Rolex-Vertragshändler in China sollte es schon sein. Und das tolle ist, die hat trotzdem nur ca. 13 Euro gekostet (wieso nur?). J

Abends sind wir zusammen mit ein paar chinesischen Kollegen zum Barbecue gegangen. Das Essen war für den bis jetzt gewohnten Sanya Standard richtig gut. Es war alles frisch und wohlschmeckend, auch wenn ich nicht unbedingt alles ausprobieren musste. Nach ein paar Runden Bier (everytime gam bai) sind wir dann noch in eine Disko im Ort gefahren. Dort habe ich so viel Wasser innerhalb von drei Stunden verloren, wie noch nie in meinem Leben. Wenigstens wird man da dann nicht mehr betrunken und die Mücken fallen wegen dem Alkohol auch direkt von der Haut ab! J

Tag 3 - Samstag

Nach einer langen Nacht haben wir es am Samstag ruhig angehen lassen, denn der geplante Bootsausflug wurde auf Grund einer Taifunwarnung abgesagt. Früh ging es direkt nach dem Frühstück an den Hotelpool, wo man bequem ein paar Bahnen ziehen konnte und anschließend endlich mal Zeit zum Lesen gefunden hat. Mittags sind wir in ein tolles 4-Sterne Restaurant gefahren, was wieder in der Innenstadt von Sanya lag. Das Essen dort war aber diesmal ganz okay aber eben chinesisch – komisch manchmal denk ich, dass ich mich in China befinde!? J

Nach dem Essen wurden wir alle an einen der schönsten Badestrände auf Hainan gefahren aber leider haben uns in diesem Ort die Ausläufer des angekündigten Taifuns erwischt, sodass wir nur in eine 5-Sterne-Bar mit Meerblick gehen konnten. Das Wetter habe ich mir dann eben mit einem doppelten Irish Coffee versüßt. J

Als wir am frühen Abend wieder im Hotel waren und uns ein wenig erfrischt hatten, sind wir auf der Suche nach einem guten Essen (die Herren wollten vorzugsweise wieder ein Barbecue aufsuchen) einfach einmal die Strandpromenade entlang gelaufen. Das Flair an einem solchen Abend, mit vermutlich knapp unter 30°C und einer Unmenge von Menschen ließ richtig Urlaubsstimmung in mir aufkommen. Unsere Wahl viel dann auf eine Art Strandbar mit Buffet. Zum Glück war es dort so dunkel, dass man nicht genau sehen konnte, was man isst. Naja – satt waren wir allemal und ein Bierchen zum hinunterspülen haben wir auch gefunden. Anschließend haben wir uns noch ein Taxi genommen und sind wieder direkt in die Innenstadt von Sanya gefahren – schöne Stadt! Die Straßen waren auch hier so belebt, dass es mir schlicht die Sprache verschlagen hat. Abends ca. 21.00 Uhr habe ich mir dann in einem angenehmen kleinen Laden noch zwei T-Shirts gekauft, die ich echt klasse finde. (Stand heute ärgere ich mich sogar darüber, dass ich damals nicht mehr mitgenommen habe, denn so eine Qualität findet man selten in China.) Der geniale Abschluss des Abends war dann eine Fahrt mit der motorisierten Droschke. Da Stefan und ich vermutlich schon locker 200 kg auf die Waage bringen und Claudia auch noch mal 20 kg (oder ein wenig mehr, J), klang der Motor des Gefährts etwas gequält. Aber es hat Spaß gemacht und wir haben zusammen umgerechnet 2,50 EUR für ca. 20 Minuten Fahrt bezahlen müssen. Wahnsinns teuer…

Tag 4 – Sonntag

Alles hat ein Ende, so auch das verlängerte Sanya-Wochenende. Früh mussten wir aus dem Hotel auschecken und da hier alles etwas länger dauert sind wir danach gleich wieder zum Essen gefahren. Jetzt war alles perfekt, denn die Reiseleitung wollte uns im Ernst wieder in das Lokal vom Vortag schicken. Die Rechnung wurde aber ohne unsere 90 Chinesischen Kollegen gemacht, denn es wurde gestreikt. Die Reaktion des General Managers kam prompt und so wurden alle kurzerhand wahlweise zu MC-Donalds bzw. zu KFC eingeladen. Kosten für alle knapp 200 Euro, Dauer ca. 2 Stunden. *g*

Nach dem Essen sind wir in den östlichen Teil der Insel gefahren und dort wurden wir dann mit (ich nenne sie mal) Schnellbooten auf eine noch kleinere, vorgelagerte Insel gefahren. Das Paradies könnte man sich genau so vorstellen. Gefühlte 40°C ++, Palmen, Strand und Meer. Wir hatten hier ca. 4 Stunden zu freien Verfügung, was nach meiner Meinung auch ruhig hätte kürzer ausfallen können, denn die Insel hatte ich zu Fuß in ca. 15 Minuten überquert. Aber man hat es eben einmal gesehen.

Der Rückflug verlief dann ausnahmsweise planmäßig und wir sind nach 2 Stunden im ca. 16°C kalten Nanjing gelandet. Bei den Temperaturschwankungen ist die Erkältung schon fast vorprogrammiert.

Soviel zu Sanya…

 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 22. May 2008 )
 
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(c) Stephan Fischer
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